Klassische Homöopathie

Wie arbeitet ein homöopathischer Arzt? Bei der Behandlung chronischer Erkrankungen wird durch eine ausführliche Aufnahme der Krankengeschichte (Dauer 1-2 Std) ein Bild des erkrankten Menschen in allen Facetten seines körperlich-seelisch-geistigen Seins erstellt und die ähnlichste homöopathisch geprüfte Arznei als Hochpotenz ( D200, LM, XM), die die geistige Ebene – das Wesen – erfasst, verordnet. Bei akuten Erkrankungen – körperliche Ebene – kommen niedrige Potenzen (D6-12), bei Störungen der seelischen Ebene mittlere Potenzen (D30) zum Einsatz. Gelegentlich sind Nosoden, die generationsübergreifend Beschwerden harmonisieren nützlich!

“Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll.”     – Organon der Heilkunst, Samuel Hahnemann, Begründer der Homöopathie (1755-1843)

Wobei kann Homöopathie helfen? Bei allen Krankheiten, die keiner chirurgischen Behandlung bedürfen. Irreversible Ausfälle von Körperfunktionen kann ein Homöopathikum nicht ersetzen. Solange der Organismus zu einer Reaktion fähig ist, kann ein homöopathisches Mittel heilen! Homöopathika heilen sanft, sicher, ohne gravierende Nebenwirkungen und dauerhaft auch schwere akute und chronische Erkrankungen wie Migräne, Neurodermitis, Asthma bronchiale, Colitis, rheumatische Erkrankungen, u.v.a. Dies gilt auch für akute Krankheiten.

Was sind homöopathische Arzneimittel? Ausgangsstoffe für die Herstellung von Homöopathika sind Natursubstanzen aus Mineral-, Pflanzen- und Tierreich (15,80,5%). Diese werden potenziert und dynamisiert.

Was ist Homöopathie? Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Griechischen: homoios = gleich/ ähnlich, pathos = Leiden. Das Ähnlichkeitsprinzip ist bereits von Hippokrates beschrieben. Vor über 200 Jahren hat Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) die moderne Homöopathie begründet. Er formulierte „Similia similibus curentur!“ =Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt! Durch einen sanften Reiz wird der Organismus befähigt, Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Was ist bei der Einnahme von Homöopathica zu beachten? Die orale Einnahme sollte 15-30 min vor dem Zähneputzen oder den Mahlzeiten erfolgen. Kügelchen im Mund bzw. unter der Zunge zergehen lassen! Die Aufnahme erfolgt über die Mundschleimhaut, die bei den Mahlzeiten oder nach dem Zähneputzen blockiert ist. Ätherische Öle können die Wirkung von Homöopathica aufheben.

Vertragen sich Homöopathie und Schulmedizin? Homöopathie kann die Schulmedizin gut ergänzen.