Homöopathie

Mittels einer Anamnese (60min) erfasst ein/e Klassische/r Homöopath*in das Wesen der Krankheit und verordnet die ähnlichste Arznei.  Bei chronischen Erkrankungen -geistige Ebene-  kommen Hochpotenzen (D200, LM, XM),  bei  der -seelischen Ebene- mittlere und bei akuten Erkrankungen der -körperlichen Ebene- niedrige Potenzen (D6-12) zum Einsatz. Gelegentlich sind Nosoden, die -generationsübergreifend- Beschwerden harmonisieren nützlich!

Homöopathica bestehen aus Natursubstanzen des Mineral-, Pflanzen- und Tierreichs (15,80,5%), die potenziert und dynamisiert werden. Behandelt werden Erkrankungen, die keiner chirurgischen Behandlung bedürfen. Irreversible Ausfälle von Körperfunktionen kann ein Homöopathikum nicht ersetzen. Solange der Organismus zu einer Reaktion fähig ist, kann ein Homöopathicum heilen! Sanft, sicher und ohne gravierende Nebenwirkungen.

Der Begriff stammt aus dem Griechischen: homoios = gleich/ ähnlich, pathos = Leiden. Das Ähnlichkeits- Prinzip ist bereits von Hippokrates dem Urvater der wissenschaftlichen Medizin beschrieben worden. Vor über 200 Jahren hat Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) die moderne Homöopathie begründet. Er formulierte „Similia similibus curentur!“ =Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt! Durch einen sanften Reiz wird der Organismus befähigt, Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Globuli 15-30 min vor dem Zähneputzen oder den Mahlzeiten im Mund oder unter der Zunge zergehen lassen! Die Aufnahme erfolgt über die Mundschleimhaut, die bei den Mahlzeiten oder nach dem Zähneputzen blockiert ist. Ätherische Öle heben die Wirkung von Homöopathica auf.

Homöopathie und Schulmedizin ergänzen sich gut.